RINGTENNIS ALS FREIZEITSPORT

Das Werfen: der Grundring


Der Grundring hat seinen Namen, da er a) als erstes gelernt werden sollte und b) weil er auf die Grundlinie d.h. in den hinteren Teil des Spielfeldes geworfen wird.


Technik

Greenball Nach dem Fangen hinter dem Körper wird der Ring in einem großen Armkreis von hinter dem Körper nach vorne geführt, das Gewicht auf die Fanghandseite verlagert und der Körper wieder nach vorne gedreht. Fuehren
Greenball Der Arm führt den Ring über Schulterhöhe bis zur Streckung und nutzt den Schwung zum Abwurf.
Flugbogen Greenball Da dieser Wurf dazu gedacht ist, den Gegenspieler hinten zu halten, sollte er mindestens so hoch und weit fliegen, daß dieser ihn nicht mit gestreckten Armen erreichen kann. Dies erfordert einen Abwurfwinkel von ca. 450 bis 600 Grad.
Greenball Das Motto beim Werfen sollte lauten: "Lieber zu hoch als zu weit!".

Fehler

Redball Der Ring wackelt. Er braucht etwas Rotation, um stabil in der Luft zu liegen.
  
Redball Der Ring fliegt zu flach, weil er zu früh die Hand verläßt.
  
Redball Die Würfe sind zu ungenau, weil der Armschwung nicht koordiniert eingesetzt wird.

Taktischer Einsatz

Der Grundring wird dazu benutzt . . .
Yellowball um den Gegner hinten zu halten und ein Angriffsspiel vorzubereiten.
  
Yellowball um einen Punktevorsprung über die Zeit zu bringen.
  
Yellowball um zu versuchen, etwas zu verschnaufen, falls man Konditionsprobleme hat.

Im Normalfall wird der Grundring auch als Aufgabe eingesetzt, um das Spiel zu eröffnen. So hat man Zeit, ins Spielfeld zur Ausgangsposition zu laufen und die Ausgangsstellung einzunehmen.


Back Index Help Forward ? Fragen zu dieser Serie an Klaus Riehm ?